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Beispielfälle

Fallbeispiel 1: Die neuen Nachbarn.

Die Situation:

Herr und Frau B. zogen in eine alt eingesessene Reihenhaussiedlung und hatten bereits einen schlechten Start, da sie sich nicht persönlich bei den neuen Nachbarn vorstellten, was diese erwartet hätten. Außerdem organisierten sie ihren Tagesablauf anders als es in der Reihenhaussiedlung üblich war und hielten sich weder an die dort übliche Mittagsruhe noch an die Nachtruhe, was ihre Renovierungs- oder Gartenarbeiten anging. Da die neuen Nachbarn außerdem ihre drei Autos in der Sackgasse parkten, so dass Ehepaar A. seinen Wagen nicht mehr zum Entladen vor das Haus fahren konnte, und Familie B. keinerlei Einsicht oder Verständnis zeigte, verhärteten sich die Fronten der Nachbarn A. und B. immer mehr.

Die Mediation:

Das Mediationsverfahren bestand aus separaten Vorgesprächen zwischen dem Mediator und beiden Familien in deren Häusern sowie aus einer dreistündigen gemeinsamen Sitzung im Büro des Mediators. Im Vorgespräch einigte man sich auf die Themen, die im Rahmen der Mediationssitzung verhandelt werden sollten. Die Eheleute A. wollten insbesondere über Rücksichtnahme, zeitliche Regelungen für die Durchführung geräuschvoller Arbeiten sowie die nachbarschaftlichen Umgangsformen sprechen. Herr und Frau B. lag die Regelung des nachbarschaftlichen Umgangs, die Akzeptanz in der nachbarschaftlichen Gemeinde und die Nutzung der Sackgasse am Herzen.

Die Lösung:

In der Mediation wurde klar, dass Herr A. sehr früh Verantwortung tragen musste und dies auch von seinen Nachbarn erwartete. Herr B. hingegen musste sich zeitlebens sehr stark einschränken und wollte in seinem eigenen Haus nun endlich machen, was ihm gefiel. Herr A. konnte diesen Wunsch nach Autonomie schließlich nachvollziehen. Insgesamt wurde ein besseres Verständnis für die Hintergründe und Motivationen der einzelnen Personen geschaffen und eine schriftlich vereinbarte Regelung für die Ruhezeiten und das Parkrecht in der Sackgasse getroffen. Außerdem wollten beide Parteien ihren Umgang miteinander künftig persönlicher und freundlicher gestalten.

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Fallbeispiel 2: Der Hund.

Die Situation:

In einem Mehrfamilienhaus hatte Familie T. Ärger mit dem direkten Nachbarn, dem Rentner Herr C., der den Hund der Familie als Kampfhund beschimpfte und diesen auch in der gesamten Nachbarschaft so bezeichnete. Außerdem konnte die Familie den Hund nicht mehr auf ihre Terrasse lassen, da dieser lautstark bellte, sobald Herr C. die daneben liegende Terrasse betrat. Die Situation wurde durch dieses Bellen noch verschärft, wodurch Herr C. sich in seiner Ablehnung bestätigt fühlte. Herr C. drohte nun, den Vermieter einzuschalten, der die Hundehaltung zwar erlaubt hatte, dies aber rückgängig machen konnte, wenn andere Mieter sich bedroht fühlten. Beide Parteien fühlten sich höchst unwohl, trotzdem war der Konflikt bereits so verschärft, dass ein vernünftiges Gespräch aussichtslos schien. Um wieder in Frieden leben zu können, leitete Familie T. über Fair Instance eine Mediation ein.

Die Mediation:

In zwei Mediationssitzungen legten beide Parteien ihre Standpunkte dar. Zunächst war die Atmosphäre sehr emotional: Herr C. litt unter der dauernden Lärmbelästigung durch das Bellen nebenan. Darüber hinaus fühlte er sich durch den Hund bedroht. Familie T. konterte, das Bellen käme ausschließlich daher, dass Herr C. den Hund von Anfang an über den Gartenzaun hinweg provoziert und beschimpft hätte. Die Familie konnte ihr Haustier nirgendwo mehr frei herumlaufen lassen, da das gesamte Viertel nun in dem Glauben lebte, es handle sich um eine gefährliche Bestie. Die Eheleute T. litten unter dieser Ausgrenzung und fühlten sich zudem im eigenen Heim massiv eingeschränkt, da sie ihren Hund nicht auf die eigene Terrasse lassen konnten.
In der Mediation offenbarten sich dann nach und nach die Beweggründe von Herrn C. In seiner Jugend war er sehr schmerzhaft von einem Hund gebissen worden, der nicht von seinem Herrchen an einer Leine geführt wurde, was bei ihm zu einer generellen und tiefen Abneigung gegen Hunde geführt hat. Die Familie konnte dies nachvollziehen und merkte, dass der Groll sich nicht speziell gegen ihren Hund richtete sondern vielmehr gegen einen bestimmten Typus Hundehalter. Auf der anderen Seite verstand Herr C. dass der Hund für seine Nachbarn ein wichtiges Familienmitglied war, das diese nicht einfach weggeben konnten.

Die Lösung:

Die Nachbarn einigten sich darauf, dass der Hund Trainingsstunden bei einem Hundetrainer bekommt. Familie T. willigte ein, die Kosten hierfür zu übernehmen. Im Gegenzug erklärte Herr C. sich bereit, bei zwei Stunden mitzuwirken, damit das Bellen des Haustiers bei seinem Erscheinen abtrainiert werden konnte. Bei dieser Gelegenheit konnte Herr C. das Haustier außerdem einmal unter der Aufsicht eines Trainers näher kennenlernen und sich so eine individuelle Meinung bilden.

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Fallbeispiel 3: Die Grillpartys.

Die Situation:

In einer kürzlich entstandenen Neubausiedlung störte sich Nachbar A. an den Grillpartys von Nachbar B. Ein Gesprächsversuch endetet damit, dass A. seinem Nachbarn mit der Polizei drohte und sich furchtbar über dessen egoistische Grillfeste aufregte, während B. erbost konterte, A. solle einfach ins Haus gehen, wenn ihn das Grillen störe und in seinem eigenen Garten könne er wohl machen, was er wolle.

Die Mediation:

In einer vierstündigen Mediationssitzung wurde herausgearbeitet, dass A. sich nicht nur an dem Lärm und Geruch der Grillpartys störte, sondern vor allem an der mangelnden Rücksichtnahme seines Nachbarn. Er legte dar, dass er während dessen Grillabende seine Fenster schließen musste, da die massiven Rauchwolken durch das ganze Haus zogen. Er selbst könne seinen Garten, in dem er Ruhe und Erholung suchte, in dieser Zeit nicht nutzen. Nachbar B., der bisher dachte, A. würde aus reiner Boshaftigkeit meckern, konnte dies nun besser nachvollziehen. Ihm war nicht bewusst, dass das Hauptproblem seines Nachbarn in der Belästigung durch Rauch und Gerüche lag und dieser von ihm erwartet hätte, dass er vor einem anstehenden Grillfest vorgewarnt wird.

Die Lösung:

Die beiden Nachbarn vereinbarten, dass B. nur noch einmal im Monat mit seinem Holzkohlegrill grillte und A. vorher Bescheid gab, damit dieser rechtzeitig seine Fenster schließen konnte. Darüber hinaus erklärte sich B. bereit, bei diesen Grillabenden keine frischen Äste mehr zu verbrennen. Darüber hinaus vereinbarten die beiden Parteien spontan, ein gemeinsames Grillfest mit den anderen Bewohnern der Straße zu organisieren, um sich und die restlichen Bewohner des Neubaugebietes besser kennen zu lernen.

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